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Eibicht, Rolf-Josef (Hg.)
50 Jahre Vertreibung
[200 013]
€ 9,90

Der Völkermord an den Deutschen
Ostdeutschland - Sudetenland
Rückgabe statt Verzicht



544 Seiten
gebunden
57 Abbildungen
Sonderpreis
ISBN-10: 3-89180-041-X
ISBN-13: 978-3-89180-041-6


Kurztext:

Das noch immer ungesühnte Nachkriegsverbrechen der Vertreibung der Millionen Deutschen aus dem Osten und Südosten wird hier von der Planung, dem Ablauf und den Folgen her behandelt. Bekannte Publizisten und Wissenschaftler nehmen Stellung, treten für das Selbstbestimmungsrecht ein und fordern Wiedergutmachung. Europa kann nur auf der Grundlage von Recht und Wahrheit eine friedliche Zukunft haben. Das Standardwerk zur Vertreibung!

Langtext:

Ein halbes Jahrhundert nach der Vertreibung der Ost- und Südostdeutschen aus ihren jahrhundertealten Heimatgebieten hat dieser Völkermord in den ›ethnischen Säuberungen‹ der Serben eine schreckliche Neuauflage gefunden. Das bisher nicht gesühnte und nicht wiedergutgemachte Verbrechen gegen die Menschlichkeit klagt alle dafür Verantwortlichen an und verlangt dringender denn je nach Bewältigung auf der Grundlage von Recht und Wahrheit. Angesehene Wissenschaftler, Publizisten und Politiker behandeln in diesem Sammelband Hintergründe, Ablauf und Folgen der Vertreibung, setzen sich mit der Rechtslage auseinander, dokumentieren die vielfachen Bestrebungen der Vertriebenen nach Aussöhnung und Ausgleich mit den östlichen Nachbarn und fordern die längst fällige Wiedergutmachung des unverjährbaren Unrechts. Amtsträger des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaften schildern die Bemühungen dieser Verbände, die Rechte der Betroffenen zu wahren, die heimatliche Kultur zu erhalten und mit den östlichen Nachbarn ins Gespräch über die noch immer strittigen Fragen zu kommen. Selbstbestimmungsrecht, Heimatrecht und damit das deutsche Recht auf jahrhundertelang friedlich kultivierten deutschen Siedlungsboden werden in Übereinstimmung mit UNO und Völkerrecht eingefordert. Der Umbruch im Osten hat nun ganz neue Verhältnisse geschaffen, die leider bisher von Bonn nicht zum Nutzen der Vertriebenen und aller Deutschen genutzt wurden. Deshalb wird immer wieder begründete Kritik an der deutschen Ostpolitik der letzten Jahrzehnte geübt. Die hier vorliegende, auch zukunftsgerichtete Darstellung aller Zusammenhänge und ungelösten Probleme dieses ungesühnten Verbrechens macht den Sammelband zu einem unverzichtbaren Standardwerk zur Vertreibung.

Klappentext:

Ein halbes Jahrhundert nach der Vertreibung der Ost- und Südostdeutschen aus ihren jahrhundertealten Heimatgebieten hat dieser Völkermord in den ›ethnischen Säuberungen‹ der Serben eine schreckliche Neuauflage gefunden. Das bisher nicht gesühnte und nicht wiedergutgemachte Verbrechen gegen die Menschlichkeit klagt alle dafür Verantwortlichen an und verlangt dringender denn je nach Bewältigung auf der Grundlage von Recht und Wahrheit. Angesehene Wissenschaftler, Publizisten und Politiker behandeln in diesem Sammelband Hintergründe, Ablauf und Folgen der Vertreibung, setzen sich mit der Rechtslage auseinander, dokumentieren die vielfachen Bestrebungen der Vertriebenen nach Aussöhnung und Ausgleich mit den östlichen Nachbarn und fordern die längst fällige Wiedergutmachung des unverjährbaren Unrechts. Amtsträger des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaften schildern die Bemühungen dieser Verbände, die Rechte der Betroffenen zu wahren, die heimatliche Kultur zu erhalten und mit den östlichen Nachbarn ins Gespräch über die noch immer strittigen Fragen zu kommen. Selbstbestimmungsrecht, Heimatrecht und damit das deutsche Recht auf jahrhundertelang friedlich kultivierten deutschen Siedlungsboden werden in Übereinstimmung mit UNO und Völkerrecht eingefordert. Der Umbruch im Osten hat nun ganz neue Verhältnisse geschaffen, die leider bisher von Bonn nicht zum Nutzen der Vertriebenen und aller Deutschen genutzt wurden.

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT DES HERAUSGEBERS
Ein Wort zuvor und an alle 9

Zum Geleit -
JÖRG HAIDER • Ein Recht auf Heimat 25
HARALD OFNER • Opfer bleibt Opfer 27
HEINRICH LUMMER • Nicht mit zweierlei Maß messen 28
MANFRED BRUNNER • 2,5 Millionen Vertreibungsopfer 30

GRUNDLAGEN

HEINZ NAWRATIL
Die Verbrechen an den deutschen Heimatvertriebenen 31
RUDOLF OHLBAUM
Das Genocid an der sudetendeutschen Volksgruppe 42
ROLF KOSIEK
Die Massenausraubung des Deutschen Volkes 56
ALFRED SCHICKEL
Deutsch-slawische Nachbarschaft im 20. Jahrhundert 67
RICHARD W. EICHLER
Vom unsichtbaren Gepäck der Heimatvertriebenen 89
GERHARD FREY
Können Ost- und Sudetendeutschland zurückkehren? 106
ROLF-JOSEF EIBICHT
Der polnische und tschechische Imperialismus 113
ROLAND BOHLINGER
Zur Abtretung der deutschen Ostgebiete 122
HELMUT SCHRÖCKE
Die Rechtslage Deutschlands und des Deutschen Volkes 134
HARALD KINDL
Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf die Heimat 144
HERMANN NADLER
Der Prager Vertrag vom 27. Februar 1992 aus strafrechtlicher Sicht 156
ALFRED ARDELT
Unverzichtbare Grundsätze einer sudetendeutschen und ostdeutschen Heimatpolitik ohne Tabus 162
RUDOLF WOLLNER
Der Kampf des Bundes der Vertriebenen um Wahrheit und Recht 171
PAUL LATUSSEK
Aufgaben des Bundes der Vertriebenen 182
ALFRED ARDELT
Vertreibung verlangt Rückkehr und Wiedergutmachung 190
MANFRED BRUNNER
Nationalstaat als geopolitischer Raum der Demokratie 196
JÖRG HAIDER
Identität zwischen Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsangst 204
HANSHELMUT MAASCH
Das demokratische System und der Territorialverzicht 217

BEZUGSFELDER SUDETEN- UND OSTDEUTSCHER HEIMATPOLITIK

HEINRICH LUMMER
Die Positionen des Deutschen Bundestages und der deutschen Außenpolitik zur offenen sudetendeutschen Frage 226
MANFRED RIEDL
Tschechische Positionen in Regierung, Parteien und Verbänden zur sudetendeutschen Frage von der Wende bis in die Gegenwart 235
HOLGER BREIT
Das Ringen der Deutschen in den Oder-Neiße-Gebieten um ihre Anerkennung und Selbstbestimmung 249
HERBERT SCHMIDL
Die verletzte Schutzpflicht der Bundesregierung gegenüber den deutschen Heimatvertriebenen 263
WOLFGANG THÜNE
Friede nur durch Wahrheit und Gerechtigkeit 274
EUGEN HOFFMANN
Eine Versöhnung mit Polen und Tschechen ist ohne geschichtliche Wahrheit nicht möglich 286

ZUR DISKUSSION UM DIE SUDETEN- UND OSTDEUTSCHE HEIMATPOLITIK
HARALD OFNER
Die Zeit ist reif: Ein Forderungskatalog für die Sudetendeutschen 306
ALFRED DREGGER
Dank an Herbert Czaja 308
ROLF-JOSEF EISICHT
Massenberaubung und Entrechtung der Sudetendeutschen durch die Benesch-Dekrete 313
TONT HERGET
Beneschs Genocidplanung 317
HEINRICH LUMMER
Appell und Strategie zur Lösung der offenen sudetendeutschen Frage 331
HARALD OFNER
Februar 1995: Parlamentarische Anfrage an den österreichischen Bundeskanzler und vier Bundesminister 348
WALTER BECHER
Aus meiner Sicht 353
KARSTEN EDER
Heimatpolitische Aktivitäten, speziell in Österreich 356
HUBERT ROGELBÖCK
Die junge Generation und die Sudetendeutschen 361
HARALD KINDL
Die Erpressung – Anmerkungen zum Verzicht 364

TSCHECHISCHE STIMMEN ZUR OFFENEN SUDETENDEUTSCHEN FRAGE

LUDEK PACHMAN
Hat unsere Partnerschaft eine Chance? 390
RUDOLF KUCERA
Es geht um eine neue gemeinsame Zukunft 402

DAS EHRENDE FINALE

HEINZ SCHÖN
›Unternehmen Rettung - Ostsee 1945‹ 407
HANS GEORG PRAGER
Massenrettung aus den Brückenköpfen 424
KARL BORN
Rettung durch die Luftwaffe 439
SIEGFRIED P. B. STIEF
Schlesien und die Heeresgruppe Mitte 449
ROLF-JOSEF EIBICHT
Die Leistungen des Heeres, einschließlich der Waffen-SS, zur Rettung deutscher Flüchtlinge und Heimatvertriebener 456

ANMERKUNGEN ZUR GESCHICHTLICHEN SELBSTBEWAHRUNG UND SELBSTBEHAUPTUNG

GERHARD FREY
Selbst Morgenthau wird übersteigert 464
FRANZ SCHÖNHUBER
Begegnungen mit Hellmut Diwald 474
WOLFGANG STRAUSS
Von den Wurzeln des Jahrhundert-Verbrechens 480
ROLF-JOSEF EISICHT
Deutschland als Opfer der Geschichte 492
Die Autoren 507

Über den Autor:

ROLF-JOSEF EIBICHT, M. A. der Politischen Wissenschaften, geb. 1951 in Düsseldorf, sudetendeutscher Abstammung, politischer Schriftsteller, Verlagskaufmann. Dissertation über G. Masaryk. Autor und Herausgeber mehrerer Werke zur sudetendeutschen Frage.

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