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Knaack, Kristian<br><b>Der Kunstschatz des Führers</b>
Knaack, Kristian
Der Kunstschatz des Führers

€ 19,80
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Schröcke, Helmut (Hg.)
Der Zweite Weltkrieg

[100 385]
€ 19,80

Ursachen – Hintergründe – Kriegsschuld – Folgen



400 Seiten
Lexikonformat
Leinen
140 Abbildungen
ISBN-13: 978-3-87847-252-0


Kurztext:

Siebzig Jahre nach Ende des Polenfeldzugs, der durch die Kriegserklärungen Englands und Frankreichs zum Weltkrieg wurde, gilt in der Öffentlichkeit immer noch das falsche Geschichtsbild der Sieger mit der Schuld Deutschlands. Dagegen wird hier, überzeugend belegt, nachgewiesen, wo die wirklichen Kriegstreiber saßen – in London und Washington.

Helmut Schröcke, der als Naturwissenschaftler mit konzentriertem Text von den Fakten, und nicht von den geistvollen Meinungen ausgeht, schildert vom Ersten Weltrkrieg an die Ursachen des Zweiten Weltkrieges. Dabei spart er ebensowenig die Mitschuld des Widerstandes aus wie den Einfluß der Hintergrundmächte der Hochfinanz, soweit quellenmäßig nachweisbar.

Im Mittelpunkt stehen die Bemühungen der Reichsregierung, Deutschland und Europa vor der Gefahr des Weltbolschewismus zu bewahren und den Freiden zu retten – darunter Hitlers Verhandlungsangebot nach Kriegsbeginn, das die Forderung nach Rückgabe der 1918 von Polen annektierten Provinzen Oberschlesien, Posen und Westpreußen nicht enthielt. Bereits damit ist die Frage nach der Kriegsschuld beantwortet.

Langtext:

Siebzig Jahre nach dem des Zweiten Weltkrieges sollte sich eigentlich eine allgemein anerkannte Meinung über seine Vorgeschichte durchgesetzt haben. Doch im In- und Ausland wird noch heftig über diese Vorgänge und ihre Deutung gerungen. Wie beim Historikerstreit vor mehr als zwanzig Jahren versuchen einmal die der politischen Korrektheit verpflichteten Kreise immer noch, das einseitige Geschichtsbild der Sieger von 1945 als verbindlich zu erhalten und jede objektive Historisierung zu verhindern. Deswegen ist die Darlegung des wirklichen Geschehens schon allein aus Gründen der historischen Wissenschaft notwendig.

Da zum andern bei diesem Gegenstand der Forschung noch immer schwerwiegende politische Forderungen aus der Beurteilung der Kriegsschuldfrage gezogen werden, ist eine andauernde Befassung mit diesem Stoff vor allem aus der Sicht der Verlierer – also besonders der Deutschen – weiterhin geboten.

Hinzu kommt drittens, daß in den letzten Jahren noch manche bisher geheimgehaltene Dokumente der damaligen Zeit aus Archiven in Moskau, London und Washington veröffentlicht wurden, die ein neues Licht auf manche Umstände der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts werfen. Die Zeitgeschichte ist eben immer noch für Überraschungen gut.

Das zeigt eine Reihe von neuen Veröffentlichungen deutscher und ausländischer Autoren über das die Gegenwart weiterhin stark beeinflussende Geschehen im ersten Teil des vorigen Jahrhunderts. Unter diesen Büchern nimmt das vorliegende Werk des Münchener Wissenschaftlers eien besonderen Rang ein. Dieser geht, ohen die zeitgenössischen Tabus zu beachten, dein einzelnen Fragen nach und beleuchtet auch die Hintergründe der damaligen Politik, betrachtet die die verantwortlichen Persönlichkeiten, die darauf drangen, daß es zu dem großen Krieg kam, die das Völkerringen unvermeidbar machten, die einen Erfolg der zahlreichen Friedensbemühungen gerade der Reichsregierung verhinderten.

Schröcke bringt dazu viele Belege und Zitate, die er quellenmäßig genau anführt, darunter sind auch solche, die selbst für Kenner der Materie neu sein dürften. Er belegt damit die These, daß die Hauptkriegstreiber in London und Washington saßen, daß Stalin hoffte, als lachender Dritter nach einem Zermürbungskrieg des Westens schnell ganz Europa erobern zu können, um anschließend von da aus die Weltrevolution durchzuführen.

Hitler war dagegen ein Getriebener, der als durch die Einkreisung von Ost und West Bedrohter reagieren mußte, wenn er nicht von vornherein alles für Deutschland verloren geben wollte. Daß der eine oder andere Schritt dabei vorschnell oder psychologisch zu wenig vorbereitet war, ändert nichts an der Gesamturteilung, daß das Deutsche Reich den Krieg nicht wollte. Es hoffte, seine berechtigten Forderungen diplomatisch durchsetzen zu können.

Daß aus dem deutsch-polnischen Konflikt durch die Kriegserklärungen Englands und Frankreichs an Deutschland vom 3. September 1939 der von den USA und Moskau gewünschte Weltkrieg mit Millionen Opfern wurde, ist allein den alliierten Kriegstreibern anzulasten. Sie nutzten skrupellos den vorhandenen Kriegswillen Polens aus, um zu ihrem Ziel zu kommen: der Vernichtung Deutschlands.

Über den Autor:

Prof. Dr. rer. nat. HELMUT SCHRÖCKE, Dipl. Geologe, geb. 18. 6. 1922 in Zwickau, Wandervogel, Kriegsdienst 1939–1945 bie Luftnachrichtentruppe, Sommer 1945 Kriegsgefangenschaft. Studium der Geologie und Mineralogie an Bergakademie Freiberg und in Göttingen, Diplom 1950, Promotion 1951 in Freiberg, dort bis 1954 mit Forschungsauftrag, 1954 bis 1961 Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Heidelberg, Zweitstudium der Physikalischen Chemie, 1958 venia legendi und Privatdozent an der Universität Heidelberg, 1964 Konservator, Wissenschaftlicher Rat, ab 1967 Professor an der Universität München. Verheiratet, vier Kinder. Zahlreiche fachwissenschaftliche und allgemeinwissenschaftliche Artikel. Bücher: Siebenbürgen. Menschen, Kirchenburgen, Städte, München 1987, 2001; Sclavi, Slawen, Ostgermanen, 1995; Germanen–Slawen, Viöl 1996; Kriegsursachen und Kriegsschuld, Viöl 2001; Indogermanen, Germanen, Slawen, Kiel 2003; Das deutsche Volksgesicht, Tübingen 2003; Der Jahrhundertkrieg 1939–1945, Inning 2005; Die Vorgeschichte des deutschen Volkes, Tübingen 2009; Der Zweite Weltkrieg. Ursachen – Hintergründe – Kriegsschuld – Folgen, Tübingen 2009.

This product was added to our catalog on Monday 14 September, 2009.
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